Nicht-Umsetzung der Richtlinie zu Europäischen Betriebsräten

Forschungsprojekt

Laufzeit: November 2006 - Oktober 2008

Fördernde Institutionen: Hans-Böckler-Stiftung (HBS)

Kurzbeschreibung:

Vor gut 10 Jahren trat die Richtlinie über Europäische Betriebsräte in Kraft, mit der erstmals die Interessenvertretung von Arbeitnehmern auch auf europäischer Ebene gesetzlich geregelt wird. Die Bilanz fällt jedoch gemischt aus: Obwohl der Europäische Betriebsrat besonders in Ländern ohne eigene Tradition betrieblicher Interessenvertretung als Erfolg angesehen werden kann, bleibt insgesamt die Zahl der betroffenen Unternehmen, in denen es keinen europäischen Betriebsrat gibt, erstaunlich hoch.

Der Lehrstuhl für Soziologie an der TU München hat im November 2006 mit einem Forschungsprojekt begonnen, das nach den Gründen und Motiven fragt, warum es in vielen multinationalen Unternehmen keinen Europäischen Betriebsrat gibt. Dabei interessiert uns vor allem die Perspektive der Arbeitnehmervertretungen in verschiedenen europäischen Ländern. Folgende Fragen beschäftigen uns: Ist der Europäische Betriebsrat das falsche Instrument, um die Interessen der Beschäftigten auf europäischer Ebene zu vertreten? Gibt es bessere Mittel und Möglichkeiten? Welche anderen Formen der Zusammenarbeit zwischen den Arbeitnehmervertretungen in verschiedenen europäischen Ländern gibt es?


Team:

  • Dr. Michael Whittall
     Telefon: +49 89 289-24206
     E-Mail: michael.whittall-at-tum.de
  • Dr. Stefan Lücking
     Telefon: +49 9131 85-22378
     E-Mail: stefan.luecking-at-soziol.phil.uni-erlangen.de
  • Michael Bolte M.A.
     E-Mail: 
  • Leitung: [Titel&Name], [E-Mailadresse]
  • Koordinator und Bearbeiter: [Titel&Name], [E-Mailadresse]
  • Projektberater: [Titel&Name], [E-Mailadresse]
  • Wissenschaftliche MitarbeiterInnen: [Titel&Name], [E-Mailadresse]

 
Veröffentlichung und Ergebnisse:

Veröffentlichungen:

Erste Ergebnisse:

Weitere Informationen:

 

 

 

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